Kennt ihr das? Ihr fasst ein bestimmtes Ziel ins Auge, plant alles durch, erstellt Trainingspläne und alles was dazu gehört… und irgendwann werdet ihr mit der Realität konfrontiert. ^^‘

Meine Realität nennt sich im Moment Arbeit, viel Arbeit. Ich bin leider / Gott sei Dank nicht in der Position meine Hobbies zum Beruf gemacht zu haben. Einerseits beneide ich Menschen, die die Möglichkeit haben sich solche Träume zu erfüllen, andererseits denke ich bin ich nicht der Typ Mensch für so etwas. Ich brauche ein wenig mehr Abwechslung im Leben und auch wenn meine Hobbies oft sehr unter meinem Beruf leiden müssen, mache ich meinen Job ja doch ganz gerne. Nicht nur weil ich in der beruflichen Umgebung auch Gelegenheit habe ganz anderen Menschentypen kennenzulernen.

Um zum Thema zurückzukommen, in den letzten Wochen war ich oft 13 Stunden außer Haus, ab und zu auch am Wochenende. Und selbst wenn man sich die Zeit nimmt abends nochmal los zu laufen oder morgens noch eine Stunde früher aufzustehen (was bei einer normalen Aufstehzeit von 5:30 Uhr wirklich nicht schön ist), merkt man, dass das allein nicht reicht. Man ist unausgeschlafen, weil man abends nicht ins Bett kommt oder weil man einfach zu viel Mist im Kopf hat über den man nachdenkt. Der Körper fühlt sich ausgelaugt und nach dem 4. Kaffee, den man sich während des Tages reinkippt, um wach zu bleiben ist die gesunde Lebensweise auch erstmal dahin.

Ich bin immer noch dabei zu eruieren, wie man ein Training unter solchen Umständen am Besten gestaltet. Einheiten ausfallen lassen? Einheiten verkürzen? Einheiten verschieben? Manchmal habe ich das Gefühl ich möchte einfach nur 2 Tage durchschlafen… manchmal ist ja weniger bekanntlich mehr. Wer mich kennt weiß jedoch, dass ich nicht wirklich gut darin bin weniger zu machen. Aber bekanntlich wächst man mit seinen Herausforderungen (Glückskeksspruch, bah!).